Was hilft gegen Akne? Unsere Tipps!

Wenn Pickel und Mitesser das Gesicht verunstalten, dann ist das häufig nicht nur ein Problem von Jugendlichen. Auch im späteren Alter können die Hautunreinheiten ein Problem körperlicher Gesundheit sein und das Selbstbewusstsein stark beeinträchtigen. Das muss jedoch nicht so bleiben. Wir verraten, welche Akne Ursachen es gibt und beantworten die Frage aller Fragen: Was hilft gegen Akne?

Akne – mehr als nur ein Pickel

Akne zählt zu den häufigsten Hautkrankheiten. Mehr als drei Viertel der Bevölkerung waren schon einmal von der krankhaften Entzündung der Talgdrüsen betroffen. Gemeinhin wird oft geglaubt, dass Akne mit der Pubertät zusammenhängt und nur bei Teenagern auftritt. So ist es jedoch nicht. Es gibt viele verschiedene Ursachen, warum die in den unteren Hautschichten liegenden Talgdrüsen sich chronisch entzünden können. Oft hat das nicht nur etwas mit Schmutz und Bakterien zu tun, die von oben über die äußere Hautschicht, die Epidermis, in die Talgdrüsen eindringen.

Die verschiedenen Akne Ursachen

Was hilft gegen Akne? Um die Frage zu beantworten, muss zunächst einmal geklärt werden, welche verschiedenen Ursachen es für Akne gibt.

Hormonell bedingte Akne

Diese Form tritt häufig im Teenageralter auf und wird durch die hormonellen Veränderungen im jugendlichen Körper hervorgerufen. Dies ist ganz normal. Wir brauchen den Talg in den Talgdrüsen, um die Haut vor Trockenheit zu bewahren. Dieser Talg besteht zum größten Teil aus Fett, der sich wie ein Schutzfilm über die Haut legt. Erst wenn die Talgdrüse zu viel dieser Flüssigkeit produziert und sie nicht schnell genug abfließen kann, können sich die Drüsen entzünden und zu einem Pickel oder Mitesser werden.

Durch den hormonellen Umschwung in der Pubertät kommt es häufig vor, dass der Körper verschiedene Signale an die Talgdrüsen sendet, wodurch eine chronische Überproduktion an Talg einhergeht.

Was hilft gegen Akne? Gegen hormonell bedingte Hautunreinheiten hilft ein Gang zum Hautarzt und eventuell zum Frauenarzt. Hier können Studien der Blutanalyse helfen, den Hormonhaushalt zu bestimmen und genau passende Medikamente dagegen verschrieben werden.

Psychologisch bedingte Akne

Eine leichte Akne oder auch die psychologisch bedingte Akne kann mit freiverkäuflichen Mitteln aus der Apotheke bekämpft werden. Am ehesten helfen hier chemische Inhaltsstoffe wie besondere Säuren, die die Hautoberfläche abschälen und so verhindern, dass Hautpartikel die Poren verstopfen.

Im Übrigen ist es die psychologisch bedingte Akne, wegen der oft behauptet wird, dass fertige Produkte sowie Pizza und Schokolade Hautunreinheiten verursachen würden. Tatsächlich hat nicht deine Ernährungsweise mit richtiger Akne zu tun. Richtig ist jedoch, dass ein saurer pH-Wert im Körper Entzündungen fördern kann. Jedoch ist dieser nicht allein durch Schokolade und Pizza bedingt und ruft daher auch weder Akne im Gesicht oder an sonstigen Körperpartien hervor.

Klinische Akne

Knapp die Hälfte aller Betroffenen leiden unter der klinischen Akne. Dies ist eine chronische und sehr ausgeprägte Form der Hautkrankheit, die bis zum 30. Lebensjahr relativ häufig auftritt. Wichtig ist hier, die Akne Ursachen herauszufinden. Dabei kann nur der Gang zum Facharzt oder eine Blutuntersuchung helfen. Je nachdem werden hormonelle Mittel verschrieben, Medikamente oder andere Hauttherapien, um die Entzündungsherde zu beruhigen.

Was hilft gegen Akne Frau

Was hilft gegen Akne?

Es ist wichtig, dass das Problem Akne angegangen wird, denn die Hautkrankheit kann zu schweren seelischen so wie zu physischen Schäden an der Haut führen. Daher ist es umso wichtiger, sowohl die Ursachen zu beheben, als auch die Pickel selbst schnell abklingen zu lassen, ohne das Aknenarben zurückbleiben. Eine medikamentöse Behandlung sollte auf jeden Fall mit dem Arzt abgeklärt werden, um das Problem an der Wurzel zu beheben.

Vor allem für die äußerliche Behandlung haben wir hier einige wirksame Tipps:

  • Antibiotika: Diese Medikamente, die von deinem Haus- oder Frauenarzt verschrieben werden, bekämpfen in erster Linie die Entzündung im Körper. Wenn du Entzündungsherde in der Haut hast oder dein pH-Wert nicht basisch ist, sind die Talgdrüsen dafür prädestiniert, sich schneller zu entzünden. Antibiotika können diesen Entzündungen entgegenwirken und sowohl Akne am Rücken als auch Akne im Gesicht von innen heraus bekämpfen.
  • Benzoylperoxid: Die freiverkäufliche Wunderwaffe gibt es in der Apotheke als 3 %, 10 %, und 20%ige Creme. Benzoylperoxid tötet die Bakterien ab und wirkt daher fast ausschließlich bei entzündeten Pickel und Akne Formen. Es hat außerdem einen abschälenden Effekt. Und das bedeutet, dass sich die oberste Schicht der Epidermis nach dem Auftragen ablösen kann.Für die Behandlung von Akne im Gesicht eignen sich daher nur die Cremes von 3 % und 10 % Benzoylperoxid. Akne am Rücken sollte kann ruhig mit der 20%iger Creme behandelt werden. Wichtig ist, dass du danach keinesfalls ungeschützt in die Sonne gehen darfst, da deine Haut schwere Schäden durch den fehlenden Schutz davontragen kann.
  • Retinolsäure: Das Mittel ist auch als Vitamin-A-Säure bekannt und hilft sowohl bei der Bekämpfung von Akne als auch gegen Falten. Es trägt effektiv übermäßige Hautschüppchen von der Hautoberfläche ab, wodurch der Talg wieder besser aus der Drüse abfließen kann.Gerne kannst du dieses Präparat mit Benzoylperoxid kombinieren, um die bestmögliche Wirkung zu erhalten. Auch hier gibt es verschiedene hochprozentiger Mittel, wobei du zunächst bei einem Präparat mit 2,5 % beginnen solltest, um Akne im Gesicht zu bekämpfen. Es können schwere allergische Reaktionen auftreten, da Retinol eine stark peelenden Effekt haben kann.
  • Alpha-Hydroxysäure: Schwere Akne bekämpfen ist mit dieser Säure, die auch als Fruchtsäure bekannt ist, nicht möglich. Aber leichte Akne kann bakteriell bekämpft werden, denn auch kleine Schmutzpartikel können damit abgetragen werden. Gegen klinisch bedingte oder schwere Fälle von Akne wirkt diese Säure jedoch kaum.

Was tun gegen Aknenarben?

Ist der Schaden in Form von Aknenarben einmal angerichtet, braucht die Haut ihre Zeit, um sich zu regenerieren. Bis dahin kannst du sie mit den folgenden Tipps und Tricks bei ihrem Regenerationsprozess unterstützen.

  • Ein Peeling hilft, die oberen Hautschichten der Epidermis abzutragen. Tiefliegende Narben können bis zu 20 Hautschichten durchdringen. Pro Schicht braucht der Körper in etwa 30 bis 40 Tage, um sie zu erneuern. Bei schwerwiegenden Aknenarben wirst du also etwa 2 Jahre lang geduldig sein müssen, bis die Narben tatsächlich verschwunden sind. Achte beim Peeling dabei darauf, keine zu groben Körner und Peelingpartikel zu verwenden, da diese mikroskopisch kleine Verletzungen in deiner Haut hervorrufen können. Diese können neue Entzündungsherde bilden und die Akne kann erneut ausbrechen.
  • Eine gute und natürliche Creme hilft deiner Haut, ihre Feuchtigkeit zu bewahren und so optimale Bedingungen für den Regenerationsprozess in den Zellen zu schaffen. Lasse dich von deinem Dermatologen beraten, welche Creme sich am besten für deinen Hauttyp eignet, damit die Akne im Gesicht nicht wieder ausbricht.
  • Zusätzlich kannst du zwei- bis dreimal wöchentlich viele Hausmittel anwenden, die sowohl entzündungshemmend wirken als auch Bakterien abtöten und den Regenerationsprozess der Haut fördern. Honig z. B. weist alle diese Eigenschaften auf. Außerdem ist er sehr nährreich und unterstützt mit seinen Vitamine und Mineralstoffen die Gesundheit deiner Hautzellen.

Was hilft gegen Aknenarben? – Ein SOS-Tipp

Der SOS- Tipp gilt auch als Antwort auf die Frage: Was hilft gegen Akne? Die Rede ist von antibakteriell wirkendem und deckendem Make- up! Dieses kannst du in der örtlichen Drogerie erstehen. Es sollte dermatologisch getestet und bestätigt sein und perfekt zu deinem Hautton sowohl im Gesicht als auch am Hals passen, um eine optimale und unauffällige Abdeckung zu gewährleisten. So wirst du Akne im Gesicht und auf dem Rücken nicht nur schnell los, sondern lässt sie fast wie durch Zauberhand schon bald verschwinden.

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